Die besten 7 Teleskop Heckenscheren im Vergleich. Unser Kauftip ist die Ikra 78001550 Elektro Teleskopheckenschere THS 500 Pro Flexo Trim. Gartenarbeit ist für viele Haus- und Gartenbesitzer mehr als ein notwendiges Übel. Trotzdem ist auch... zum Ratgeber

1. Platz
  • diamantgeschliffene Messer für einen exakten Schnitt
  • Schultergurt verteilt das Gewicht auf Schulter und Rücken
  • Schnittwinkel sechsfach verstellbar erleichtert Formenschnitt
  • Schnittlänge von 51,5 cm> Schere muss nicht so oft neu angesetzt werden
  • leistungsfähige Maschine> sehr gute Schneidleistung ruckt und stockt nicht
2. Platz
  • abwinkelbarer Schneidekopf
  • bis zu 3 Metern einstellbar
  • 75 Minuten Laufzeit mit Akku
  • leichter Teleskopstil
  • ausgezeichnete Messergeometrie für sauberen Schnitt
3. Platz
  • gute Winkelung
  • langer Griff
  • Tragegurt
  • leichter Zusammenbau und Abbau
  • auch zum ausdünnen von Gebüsch am Hang zu geeignet

Alle Teleskop Heckenscheren Testberichte anzeigen

Ratgeber

Gartenarbeit ist für viele Haus- und Gartenbesitzer mehr als ein notwendiges Übel. Trotzdem ist auch der enthusiastischste Hobbygärtner auf technische Hilfe bei den anfallenden Arbeiten angewiesen und der Handel schon immer einfallsreich bei der Entwicklung und Vermarktung neuer, nützlicher Hilfsmittel. Das Beschneiden und Modellieren von Sträuchern, Büschen und Hecken gehört zu den zeitraubendsten und anspruchsvollsten Arbeiten in den meisten Gärten. Heckenscheren haben sich hier einen festen Platz im Sortiment beliebter Gartengeräte erarbeitet. Die Auswahl verschiedener Modell unterschiedlicher Hersteller ist groß und Sonderformen für spezielle Aufgaben zahlreich. Die Teleskop-Heckenschere ist eine Sonderform, die besonders dort zum Einsatz kommen, wo normale Heckenscheren an ihr Grenzen geraten. Für die Auswahl des passenden Modells ist ein Überblick über die grundlegende Technik, Unterscheidungsmerkmale und Hersteller eine sinnvolle Grundlage.

Auch nur eine Heckenschere

Die Teleskop-Heckenschere, auch Stabheckenschere, Langarmheckenschere oder Langstielheckenschere genannt, ist ihrem Grundprinzip nach eine Heckenschere, wie man sie bei fast jedem Gärtner, ob privat oder gewerblich, vorfinden wird. Ein aus zwei übereinander liegenden, gezahnten Messern bestehendes Schwert dient dazu, Äste an Büschen, Sträuchern und Hecken abzutrennen, um deren Wuchs zu regulieren und sie in die gewünschte Form zu bringen. Dabei bewegen sich die Messer gegenläufig vor und zurück und verursachen so eine Scherbewegung zwischen je zwei beidseitig geschliffenen Zähnen, welche in einem Abstand von 1,5 bis 3,4 cm auf beiden Messern angebracht sind. gardena-8880-20-elektro-heckenschere-highcut-48.jpgDer Abstand dieser Zähne bestimmt den maximalen Astdurchmesser, bis zu dem Zweige und Äste problemlos abgetrennt werden können.

Die Unterschiede zur klassischen Heckenschere ergeben sich aus dem Anwendungsbereich einer Teleskop-Heckenschere. Die einfache Heckenschere leistet gute Dienste, wenn es darum geht, Hecken oder andere Gewächse mit einer maximalen Höhe von nicht mehr als zwei Metern zu beschneiden. Das Arbeiten über Kopfhöhe ist auch mit einer ergonomisch konstruierten und leichten Heckenschere schnell kräftezehrend, ermüdend, unkomfortabel und nicht zuletzt gefährlich. Deshalb greifen viele Besitzer einfacher Heckenscheren zum Bearbeiten höherer Hecken oder zum Beispiel aus Heckenpflanzen gestalteten Torbögen und ähnlichen Anpflanzungen, zur Leiter. Auch wenn so die Höhenreichweite einer Heckenschere mehr oder minder beliebig erweitert werden kann, ergeben sich hieraus einige maßgebliche Nachteile:

– Eine geeignete Leiter muss vorhanden sein.
– Der vorhandene Platz muss ausreichen, um die Leiter aufzustellen.
– Der Untergrund muss für das Aufstellen geeignet sein.
– Ein entsprechend längeres Stromkabel muss vorhanden sein.
– Die Leiter muss unter Umständen regelmäßig umgestellt werden.
– Freihändiges Arbeiten auf einer Leiter ist anspruchsvoller.
– Unter Umständen ist eine zweite Person zum Halten der Leiter erforderlich.
– Es besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

All diese Nachteile greift die Teleskop-Heckenschere auf und bietet durch ihre spezielle Konstruktion entsprechende Alternativen.

Im Wesentlichen gleicht die Teleskop-Heckenschere der normalen Heckenschere. Die Maximallänge des Schwertes ist meist geringer, als bei großen Modellen klassischer Heckenscheren, sie reicht jedoch in der Regel für üblicherweise anfallende Arbeiten aus. Die Gehäuse sind kleiner als solche einfacher Heckenscheren, da vollständig auf Griffe verzichtet werden kann. Anstelle dieser Handgriffe ist eine Teleskop-Heckenschere auf einen ausziehbaren Teleskopstiel montiert, an dessen Ende wiederum sich ein Griff mit den notwendigen Bedienelementen und in ergonomischem Abstand ein weiterer Halte- oder Tragegriff befindet, mit dessen Hilfe die Schere gehalten und bewegt werden kann. bosch-amw-10-antriebseinheit-heckenschneidervorsatz.jpgDurch diese Bauart ist die Teleskop-Heckenschere ideal geeignet, Schneidarbeiten in größerer Höhe durchzuführen. Sie zeichnet sich gegenüber der klassischen Heckenschere in Kombination mit einer Leiter durch deutliche Vorteile aus:

– Es ist keine zusätzliche Leiter notwendig.
– Es kann direkt an der Hecke auch auf engem Raum gearbeitet werden.
– Das Stromkabel muss nicht länger sein, als bei einer klassischen Heckenschere.
– Der Arbeitsablauf entspricht dem gewohnten Arbeiten mit einer normalen Heckenschere.
– Unfall- und Verletzungsgefahr werden nicht erhöht.

Der Antrieb

Das Hauptunterscheidungsmerkmal beim aktuellen Angebot an Teleskop-Heckenscheren ist deren Antrieb. Wie bei allen Werkzeugen und Gartengeräten haben sich hier einige Varianten etabliert, die jeweils Vorteile und Beschränkungen mit sich bringen und so unter verschiedenen Gegebenheiten unterschiedlich gut geeignet sind.

Mechanische Teleskop-Heckenscheren

Mechanische Heckenscheren entsprechen nicht den angeführten Erläuterungen zu Aufbau und Anwendung elektrischer Heckenscheren, sollen hier aber der Vollständigkeit halber ebenfalls angeführt werden.

Als einfachste Art der Heckenschere eignet sie sich vor allen Dingen für kleinere Präzisionsarbeiten an Hecken, Büschen oder Sträuchern. Ihre bis zu 60 cm langen Blätter sind mit bis zu 30 cm langen Schneiden im Wellenschliff versehen. Die Zangengriffe bestehen aus Holz oder aus Metallrohr, das oft mit Kunststoff ummantelt, zumindest aber mit Kunststoffgriffen versehen ist. Aus der Länge der Zangengriffe ergibt sich die Zuordnung zu den Teleskop-Heckenscheren. Meist sind sie durch herausziehbare Verlängerung erweiterbar und erreichen so eine Länge von bis zu einem Meter, also eine Reichweite von bis zu drei Metern. Durch die entsprechende Hebelwirkung können auch größere Astdurchmesser durchtrennt werden.

Die Qualität einer mechanischen Heckenschere erweist sich durch die verarbeiteten Materialien sowie durch ihre Leichtgängigkeit. Eine hochwertige mechanische Heckenschere sollte auch mehrfaches Nachschleifen unbeschadet überstehen und so über lange Zeit voll einsatzbereit bleiben.

Teleskop-Heckenscheren mit Benzinmotor

Primär aus dem professionellen gewerblichen Bereich bekannt sind Teleskop-Heckenscheren mit motorischem Antrieb durch einen Benzinmotor. In ihrem grundlegenden Aufbau unterscheiden sie sich insofern von den beschriebenen elektrischen Teleskop-Heckenscheren, als dass sich der Antrieb am unteren Ende der Teleskopstange befindet. Dies ist Gewichts- und Sicherheitsaspekten geschuldet. Die Kraft des Benzinmotors wird über eine Welle oder eine Kette, die innerhalb der Teleskopstange verläuft, an das Schwert weitergeleitet.

Aufgrund ihres Preises und der notwendigen Routine im Umgang sind Teleskop-Heckenscheren für den privaten Einsatz nur bedingt geeignet und das Angebot entsprechend überschaubar. grizzly-teleskop-heckenschere-ehs-460-t.jpgFür den gewerblichen Einsatz zeichnen sie sich durch den enormen Arbeitsradius und die vollständige Unabhängigkeit von externer Energieversorgung aus.

Elektrische Teleskop-Heckenscheren

Wie bei klassischen Heckenscheren und bei der Mehrzahl gängiger Gartengeräte ist der Elektromotor der heute am weitesten verbreitete Antrieb. Er zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er gleichbleibend leistungsstark, leicht bedienbar und wartungsarm und damit für den Privatanwender optimal geeignet ist.

Netzbetriebene Teleskop-Heckenscheren

Teleskop-Heckenscheren mit Netzstromanschluss verfügen meist nur über ein sehr kurzes Anschlusskabel am Handgriff am untersten Ende der Teleskopstange, das nach individuellem Bedarf mit einem entsprechenden Verlängerungskabel erweitert werden muss. Idealerweise ist die so entstehende Verbindung gegen ein versehentliches Trennen durch eine Verriegelung geschützt.

Mit 400 bis 700 Watt liefern sie ausreichend Leistung für alle anfallenden Aufgaben.

Durch den notwendigen Netzstromanschluss ergeben sich charakteristische Vorteile und Beschränkungen, die eine Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen sollten:

+ dauerhaft gleichbleibende hohe Maximalleistung
+ geringes Gewicht durch externe Stromquelle
+ lange Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand
+ preiswerte Einsteigermodelle

– angewiesen auf Netzstrom
– meist ein Verlängerungskabel notwendig
– beschränkter Arbeitsradius

Akkubetriebene Teleskop-Heckenscheren

Immer mehr Hersteller setzen auch bei Teleskop-Heckenscheren auf die Vorteile eines Akku-Antriebs. Im Gegensatz zur Netzstrom-Variante befindet sich am unteren Handgriff bei hier die Aufnahme für den aufladbaren Akku, welcher die Heckenschere mit Strom versorgt. In der Regel handelt es sich bei modernen Geräten um Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die durch gleichbleibend hohe Leistung und eine hohe Lebensdauer überzeugen sollen. Meist kommen Akkus mit 18 Volt Spannung und einer Kapazität von etwa 2 Ah zum Einsatz, die eine Anwendungsdauer von mehr als einer Stunde versprechen.

Wie bei allen Werkzeugen und Gartengeräten bringt der Akku-Antrieb auch bei der Teleskop-Heckenschere deutliche Vorzüge und Nachteile mit sich, die ihre Einsatztauglichkeit bedingen:

+ Unabhängigkeit vom Netzstromanschluss
+ unbegrenzter Aktionsradius

– begrenzte Einsatzdauer mit einer Ladung
– nur geladen einsatzbereit
– begrenzte Lebensdauer
– höheres Gewicht
– im Direktvergleich meist höhere Anschaffungskosten

Hersteller

Der Hersteller ist für viele Anwender ein maßgebliches Entscheidungskriterium beim Kauf eines Gartengerätes. Der Name steht für viele für Erfahrung und erwartete Qualität, gibt jedoch meist auch einen Anhaltspunkt über das Preissegment. ryobi-oht1850x-18v-one-plus-long-reach-akku-heckenschere.jpg

Neben zahllosen no-name-Herstellern, die ihre Produkte über den Einzelhandel, Baumärkte, teilweise auch über das saisonale Angebot bekannter Lebensmitteldiscounter oder auch das Internet vertreiben, haben sich einige Hersteller, teilweise über Jahrzehnte, am Markt behauptet.

Gardena

Die deutsche Firma Gardena ist europäischer Marktführer im Bereich Gartengeräte. Langjährige Erfahrung und ein solider Ruf sprechen für die im mittleren und oberen Preissegment angeordneten Geräte. Gardena bietet Teleskop-Heckenscheren sowohl mit Netzstromanschluss als auch solche mit Akku-Antrieb.

Ryobi

Die Firma Ryobi bildet mit knapp ¾ des Gesamtumsatzes den wichtigsten Zweig der chinesischen Firmengruppe Techtronic Industries Co. Ltd, zu der auch bekannte Marken wie Dirt Devil und Hoover gehören. Ryobi hat sich auf die Herstellung und Vermarktung akkubetriebener Gartengeräte spezialisiert und bietet so auch eine Auswahl an Teleskop-Heckenscheren im mittleren und oberen Presissegment.

Einhell

Gartengeräte sind nur ein Teil des umfangreichen Angebotes an Elektrowerkzeugen, die den Namen der deutschen Firma Einhell tragen. Einhell produziert vornehmlich im unteren und mittleren Preissegment und vertreibt seine Geräte unter anderem über bekannte Baumarktketten. Das überschaubare Angebot an Teleskop-Heckenscheren besteht aus Modellen mit Akku-Antrieb.

Qualitätsmerkmale

Die Qualität einer Teleskop-Heckenschere als Arbeitsgerät misst sich primär an ihrer Bedienerfreundlichkeit.

Schwertlänge

Die maximale Länge des Schwertes ist bei Teleskop-Heckenscheren zugunsten der Bedienbarkeit begrenzt und kleiner als bei normalen Heckenscheren. Da mit Teleskop-Heckenscheren jedoch selten große Flächen beschnitten werden, fällt diese Einschränkung kaum ins Gewicht. Trotzdem können ein paar Zentimeter mehr oder weniger auch hier ausschlaggebend sein – soll zum Beispiel die Oberseite einer Hecke geschnitten werden, entscheidet die Schwertlänge darüber, ob dies in einem Schritt, von einer Seite der Hecke, vollständig gelingt oder ob in zwei Schritten von beiden Seiten der Hecke gearbeitet werden muss.

Zahnung

Insbesondere in Verbindung mit der Qualität und Verarbeitung der verwandten Materialien ist die Zahnung der Messer ebenfalls ein Qualitätsmerkmal, das zu beachten sich lohnt. Je weiter der Abstand der Zähne, desto höher der maximale Durchmesser der Äste, die mit einer Teleskop-Heckenschere geschnitten werden können. langstiel-heckenschere-ehs-900-l.jpgRelevant ist hierbei, insbesondere bei akkubetriebenen Geräten, ebenfalls die Leistung, die für Schnitte durch härtere Gehölze ausreichen muss. Durch die Beschränkung der Schwertlänge ist auch der Abstand der einzelnen Zähne bei Teleskop-Heckenscheren, im Vergleich zu klassischen Heckenscheren, begrenzt. Übergroße Abstände würden hier zu einer Verringerung der Gesamtzahl führen, die wiederum die Schneidleistung reduzieren würde. Die Materialqualität entscheidet beim Schwert der Teleskop-Heckenschere nicht zuletzt darüber, wie schnell und wie stark dieses im normalen Betrieb verschlissen wird und ob ein, eventuell auch wiederholtes, Nachschleifen möglich und rentabel ist.

Der Teleskopstiel

Zentrales Element einer Teleskop-Heckenschere ist, wenig verwunderlich, der namensgebende Teleskopstiel

Länge

Die Länge des Teleskopstiels ist ausschlaggebend für den Aktionsradius einer Teleskop-Heckenschere und sollte sich an den individuellen Bedürfnissen orientieren. Dabei ergeben sich Beschränkungen weniger aus den Materialeigenschaften als aus der Bedienbarkeit. Die übliche Maximallänge liegt zwischen einem und drei Metern.

Wie flexibel und komfortabel die Länge des Teleskopstiels verändert werden kann ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Erfolgt die Einstellung in Stufen oder stufenlos? Erfolgt Arretieren und Lösen über komfortable Drehverschlüsse oder über Federelemente?

Griffe

Wie bei klassischen Heckenscheren erfolgt die Bedienung auch bei Teleskop-Heckenscheren beidhändig. Material und Gestaltung der Griffelemente sind deshalb wichtige Kriterien für eine Kaufentscheidung. Ein scharfkantiger plumper Plastikgriff wird gerade bei längerem Einsatz schnell zur Qual und mindert den Bedienkomfort deutlich, wohingegen ergonomisch geformte, eventuell gummierte Griffe für sichere auch längere Bedienung garantieren. Außerdem sollte im Bedarfsfall geprüft werden, ob die Griffe und die Anordnung der entscheidenden Bedienelemente gleichermaßen für Links- und Rechtshänder geeignet sind.

Verbindungselemente

Neben der sicherheitsrelevanten Verarbeitung der Verbindung zwischen Teleskopstange und Heckenschere, können einige Modelle durch zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für sich werben. gardena-heckenschere-accu-ths-li-1842.jpgInsbesondere für Arbeiten an Heckenoberkanten oder beim Modellieren von Torbögen und ähnlichem ist ein verstellbarer Neigungswinkel des Schwertes sehr nützlich. Dieser kann ebenfalls entweder in Stufen oder komfortabel stufenlos erfolgen.

Gewicht

Ein zentrales Kriterium neben und in Verbindung mit der Leistung einer Teleskop-Heckenschere ist deren Gewicht. Hier muss in der Entwicklung der geeignete Kompromiss gefunden werden: maximale Leistung, belastbare Materialien und Bauteile bei geringem, arbeitstauglichem Gewicht. Das Gewicht einer Elektroheckenschere liegt, je nach Art des Elektroantriebes, zwischen vier und sechs Kilogramm und sollte dieses nicht überschreiten, um auch für längeren Einsatz geeignet zu sein.

Lautstärke

Ein weiteres Kriterium, sowohl im Interesse des Anwenders, als auch der Nachbarschaft, ist die von einer Teleskop-Heckenschere produzierte Lautstärke. Benzinmotoren sind hier gewöhnlich mit Abstand am lautesten, jedoch können auch Elektromotoren, in Verbindung mit Art und Qualität der Bauteile, unangenehme Lautstärken erreichen. Üblicherweise wird die Arbeitslautstärke vom Hersteller angegeben.

Die Kaufentscheidung

Welches die beste Teleskop-Heckenschere ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Auswahl des richtigen Gerätes ist immer die Wahl des individuell passenden Modells. An erster Stelle steht die Frage nach dem geeigneten Antrieb. Steht ein Netzstromanschluss zur Verfügung und ist der Arbeitsradius überschaubar und einfach mit einem handelsüblichen Verlängerungskabel zu überbrücken, spricht nichts gegen eine Teleskop-Heckenschere mit Netzstromanschluss. Sie bietet dauerhaft, gleichbleibend hohe Leistung, bereits zu vergleichsweise niedrigen Einstiegspreisen und steht dabei wartungsarm jederzeit sofort für den Einsatz bereit.

Ist kein Netzstromzugang vorhanden oder der notwendige Arbeitsradius so groß, dass die Arbeit mit einem Verlängerungskabel zu Problemen führen könnte, bleibt nur der Griff zu einer kabellosen Variante. Für sehr große Grundstücke oder für den halbwegs professionellen Einsatz bieten sich Benzin-Heckenscheren, deren Einsatz jedoch zumindest eine umfangreichere Auseinandersetzung mit der Technik voraussetzt. ikra-78001550-elektro-teleskopheckenschere-ths-500-pro-flexo-trim.jpgFür den privaten Bereich ist die akkubetriebene Teleskop-Heckenschere die richtige Wahl. Die begrenzte Arbeitsdauer kann man hier einfach durch die Anschaffung eines zweiten Akkus ausgleichen. Zudem sollten die Herstellerangaben zur maximalen Ladezeit des verwandten Akkus und dessen Kapazität mit in eine Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Ein weiteres Entscheidungskriterium ist eine eventuell mögliche Mehrfachnutzung des Teleskopstiels. Einige Hersteller bieten sogenannte Kombigeräte, bei denen verschiedene Geräteköpfe auf den Teleskopstiel montiert werden können. Gängig ist hier zum Beispiel, neben der Verwendung als Heckenschere, die Montage einer Miniatur-Kettensäge, die in Verbindung mit dem Teleskopstiel einen sogenannten Hochentaster darstellt, der zum Beschneiden von Bäumen genutzt werden kann. Auch bieten einige Hersteller von akkubetriebenen Geräten die Möglichkeit, einen Akku mit verschiedenen Geräten zu verwenden, wodurch die Anschaffungskosten deutlich reduziert werden.

Was im einzelnen mit einer Teleskop-Heckenschere beschnitten werden soll, also zum Beispiel die individuelle Höhe und Tiefe einer Hecke, bestimmt, welche Teleskopstiellänge erforderlich und welche Schwertlänge ratsam ist.

Die Wahl des Herstellers ist neben persönlichen Präferenzen immer auch eine Kostenfrage. Wobei ein genauer Vergleich und eventuell die Recherche einschlägiger Testergebnisse gegebenenfalls einen Fehlkauf vermeiden können. Auch wenn für die gelegentliche Anwendung oft auch günstige Produkte nicht namentlich bekannter Hersteller zufriedenstellende Ergebnisse liefern, überzeugen Markenhersteller meist durch die Qualität der Verarbeitung und Verlässlichkeit, auch im Wartungs- oder Schadenfall. Zudem ist hier meist gewährleistet, dass Zubehör- und Ersatzteile auch langfristig unproblematisch erworben werden können.